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QR-Code auf dem Plakat: Grösse, Farbe, Platzierung

9. Oktober 2026 · 5 Min. Lesezeit · ActBase Redaktion

Ein QR-Code auf Plakat oder Flyer braucht ausreichende Grösse, dunkle Module auf hellem Grund, einen freien Rand (Ruhezone) und einen Test mit mehreren Handys. Als Faustregel für die Grösse gilt: Der Abstand zum Code sollte etwa das Zehnfache seiner Kantenlänge betragen.

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Wofür ein QR-Code?

Ein QR-Code spart das Abtippen langer Adressen. Auf Plakat oder Flyer führt er zum Beispiel zum Ticketverkauf, zur Event-Seite, zu deiner Playlist oder zu deiner Künstlerseite. Wichtig ist ein klarer Zweck: Wer scannt, soll sofort das bekommen, was daneben versprochen wird. Schreibe deshalb einen kurzen Hinweis dazu, etwa «Tickets» oder «Playlist anhören».

Wie gross muss er sein?

Die Mindestgrösse hängt davon ab, aus welcher Entfernung gescannt wird. Als Faustregel gilt: Der Scan-Abstand beträgt etwa das Zehnfache der Kantenlänge des Codes. Ein Plakat, das man aus zwei Metern scannen will, braucht also einen Code von rund 20 Zentimetern. In der Praxis wird selten so weit weg gescannt, trotzdem zeigt die Regel, dass Plakate grössere Codes brauchen als Flyer.

ActBase nutzt diese Richtwerte für die Mindestgrösse: Plakat 20 Millimeter, Flyer 15 Millimeter, Social-Media-Bild 180 Pixel. Wer darunter geht, bekommt einen Hinweis. Für Plakate, die aus der Distanz gelesen werden, sollte der Code deutlich grösser sein.

Farben und Kontrast

Scanner erkennen den Code, weil dunkle Module auf hellem Grund liegen. Darum gilt:

  • Dunkle Farbe für den Code, heller Hintergrund. Schwarz auf Weiss ist am sichersten.
  • Genug Kontrast. ActBase prüft ein Verhältnis von mindestens 4:1.
  • Keine umgekehrten Codes (hell auf dunkel). Viele Apps lesen sie schlechter oder gar nicht.
  • Keine Farbverläufe oder Fotos hinter dem Code. Lege ihn auf eine ruhige, einfarbige Fläche.

Du kannst die Farbe an dein Design anpassen, zum Beispiel ein dunkles Blau statt Schwarz. Prüfe aber immer den Kontrast zum Hintergrund.

Die Ruhezone

Rund um den Code muss ein leerer Rand bleiben, die Ruhezone. Für QR-Codes sind vier Module (die kleinen Quadrate) Standard. Ohne diesen Rand verwechselt der Scanner den Code mit dem Umfeld. Setze also keinen Text, keine Linie und keinen Bildrand direkt an den Code. Ein weisses Feld hinter dem Code löst das Problem.

Wohin damit?

  • Eine Ecke unten: Dort sucht man den Code meist, und er stört das Motiv am wenigsten.
  • Nicht im Beschnitt: Am Rand wird beim Zuschneiden etwas abgeschnitten. Halte Abstand zur Schnittkante.
  • Nicht in der Falz: Wenn der Flyer gefaltet wird, sollte der Code nicht auf der Knickstelle liegen.
  • Nicht auf glänzendem Grund: Spiegelungen erschweren das Scannen. Mattes Papier hilft.
  • Auf Augenhöhe: Wenn Plakate hängen, sollte der Code nicht zu hoch oder zu tief sitzen.

Was in den Code gehört

Verwende eine feste Adresse mit https, die lange gültig bleibt. Kurze Adressen ergeben einfachere Codes, die sich leichter scannen lassen. Setze nie persönliche Daten in die Adresse. Wenn du den Link später ändern können willst, nutze eine eigene Seite oder eine Weiterleitung, die du selbst kontrollierst. Ein gedruckter Code lässt sich nicht mehr ändern. Auf Social Media bringt ein QR-Code wenig, weil man ihn mit dem eigenen Handy nicht gut scannen kann. Verlinke dort lieber direkt.

Logo im Code?

Ein kleines Logo in der Mitte ist möglich, weil QR-Codes eine eingebaute Fehlerkorrektur haben. Je mehr Fläche du abdeckst, desto weniger Reserve bleibt. Halte das Logo klein und teste den Code danach besonders gründlich.

Vor dem Druck testen

Teste den Code mit mindestens zwei verschiedenen Handys, am besten einem älteren Gerät. Teste ihn auf einem Ausdruck in Originalgrösse, nicht nur am Bildschirm. Prüfe, ob der Link auf dem Handy wirklich zur richtigen Seite führt. Falls der Test misslingt, hilft meist ein grösserer Code, ein freierer Rand oder mehr Kontrast.

Statischer oder dynamischer Code?

Ein statischer Code enthält die Adresse direkt. Er funktioniert ohne Dienst im Hintergrund, lässt sich aber nach dem Druck nicht mehr ändern. Ein dynamischer Code verweist auf eine Zwischenadresse, die du später umlenken kannst, zum Beispiel wenn sich der Ticketlink ändert. Dafür brauchst du einen Dienst oder eine eigene Weiterleitung, die dauerhaft erreichbar bleibt. Für ein einzelnes Event genügt oft ein statischer Code mit einer Adresse, die du sicher behältst.

Typische Fehler

  • Der Code ist zu klein, weil das Motiv Vorrang bekam.
  • Er liegt auf einem Foto oder Farbverlauf.
  • Es fehlt der Hinweis, was nach dem Scannen passiert.
  • Der Link führt auf eine Seite, die nicht für Handys gedacht ist.
  • Der Code wurde nie mit einem Ausdruck getestet.

Mit ActBase vorbereiten

In der Funktion Flyer & Plakate legst du für jeden QR-Code Zweck, Link, Grösse, Farbe und Ecke fest. ActBase prüft Grösse und Kontrast. Auch Links aus deinen Terminen werden als Vorschlag angeboten. Die Funktion ist in Arbeit, ActBase ist noch nicht allgemein verfügbar. Dein Briefing erstellst du mit der Flyer-Briefing-Checkliste.

Zuletzt aktualisiert: 9. Oktober 2026

Häufige Fragen

Wie gross muss ein QR-Code auf dem Plakat sein?

Als Faustregel etwa ein Zehntel des Scan-Abstands. ActBase warnt unter 20 Millimetern auf Plakaten, 15 Millimetern auf Flyern und 180 Pixeln in Social-Media-Bildern.

Darf ein QR-Code farbig sein?

Ja, solange die Module dunkel sind, der Hintergrund hell ist und der Kontrast ausreicht. Umgekehrte Codes werden oft schlecht gelesen.

Wie viel Rand braucht ein QR-Code?

Rund um den Code sollte eine Ruhezone von vier Modulen frei bleiben.

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